Aktuell berücksichtigt Clever PV den maximal verfügbaren Hausanschluss (Netzübergabepunkt) nicht als harte Grenze. Dadurch kann es bei günstigen dynamischen Strompreisen passieren, dass mehrere steuerbare Verbraucher (z. B. Wallboxen, Wärmepumpen) gleichzeitig aktiviert werden und die Anschlussleistung überschritten wird. Im Extremfall löst die Hausanschlusssicherung aus, was zu einem kompletten Stromausfall im Haus führt.
Vorschlag: Möglichkeit zur Hinterlegung der maximalen Hausanschluss-Stromstärke (A) in der App. Bei Netzbezug sollte Clever PV die Leistung aller steuerbaren Geräte so regeln, dass das konfigurierte Limit inklusive Sicherheitsreserve nicht überschritten wird.
Vorhandene Datenbasis:
Maximale Hausanschluss-Stromstärke
Aktueller Leistungsbezug am Netzübergabepunkt
Leistung aller steuerbaren Verbraucher
Nutzen:
Verhindert das Auslösen der Hausanschlusssicherung
Erhöht die Betriebssicherheit deutlich
Ermöglicht weiterhin eine kostenoptimierte Nutzung dynamischer Stromtarife innerhalb der technischen Grenzen des Netzanschlusses
Nicht im Scope: Nicht steuerbare Verbraucher. Diese stellen zwar einen Blind Spot dar, sind aber in der Praxis meist weniger kritisch, da die größten Lasten (Wallboxen, Wärmepumpen etc.) typischerweise bereits durch Clever PV gesteuert werden.
Priorität: Hoch, da ein fehlerhaftes Lastmanagement unmittelbar zu einem Stromausfall im gesamten Haushalt führen kann.